Heinz Holliger
Siebengesang
Oboe, Orchester, Singstimme und Lautsprecher
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Heinz Holliger
Siebengesang
Oboe, Orchester, Singstimme und Lautsprecher
- Formation Hautbois, Voix et Orchestre
- Édition Partition de poche
- Compositeur Heinz Holliger
- Maison d'Édition Ars Viva
- Série Musik unserer Zeit
- N ° de commande AVV301
TVA incluse,
Hors frais de port
Description:
Bei der Arbeit am 'Siebengesang' setzte ich mir zum Ziele, die vielschichtigen Wechselwirkungen zwischen einem Individuum (dem Solisten) und seiner Umwelt (dem Orchester) aufzuzeigen und daraus formgebende satztechnische Impulse zu gewinnen.
Das Werk 'Siebengesang' ist 7teilig: in den drei ersten Teilen treten sich das Soloinstrument und verschiedene selbständige, nach Register und Klangfarben geordnete Orchestergruppen gegenüber. Im 4. Teil durchdringen sich Solooboe und ein Ensemble von 4 linearen Instrumenten. Der 5. Teil ist ein grossangelegtes Orchester-Crescendo. Über 23 von Gong-Signalen markierten 5-Sekunden-Abschnitten werden nach und nach die verschiedenen Orchestergruppen (jede mit individuellem Tempo) übereinander geschichtet. Der 6. Teil konfrontiert mit Hilfe eines im Innern des Instrumentes angebrachten Mikrophons verstärkten und verzerrten Oboenklang mit dem ganzen Orchester, wobei die neuen, ungewohnten Klänge der Oboe das Klangspektrum des Orchesters in großem Masse beeinflussen. Auf knappstem Raum werden hier in hektischem Wechsel die äussersten strukturellen Gegensätze zusammengedrängt. Im sehr ruhigen Schlussteil vervielfacht sich die Oboenpartie in 7 Singstimmen, denen als phonetisches Material die Schlussverse von Georg Trakls Gedicht 'Siebengesang des Todes' zugrunde liegen [....].-Heinz Holliger
Das Werk 'Siebengesang' ist 7teilig: in den drei ersten Teilen treten sich das Soloinstrument und verschiedene selbständige, nach Register und Klangfarben geordnete Orchestergruppen gegenüber. Im 4. Teil durchdringen sich Solooboe und ein Ensemble von 4 linearen Instrumenten. Der 5. Teil ist ein grossangelegtes Orchester-Crescendo. Über 23 von Gong-Signalen markierten 5-Sekunden-Abschnitten werden nach und nach die verschiedenen Orchestergruppen (jede mit individuellem Tempo) übereinander geschichtet. Der 6. Teil konfrontiert mit Hilfe eines im Innern des Instrumentes angebrachten Mikrophons verstärkten und verzerrten Oboenklang mit dem ganzen Orchester, wobei die neuen, ungewohnten Klänge der Oboe das Klangspektrum des Orchesters in großem Masse beeinflussen. Auf knappstem Raum werden hier in hektischem Wechsel die äussersten strukturellen Gegensätze zusammengedrängt. Im sehr ruhigen Schlussteil vervielfacht sich die Oboenpartie in 7 Singstimmen, denen als phonetisches Material die Schlussverse von Georg Trakls Gedicht 'Siebengesang des Todes' zugrunde liegen [....].-Heinz Holliger
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