Bach im Spiegel (Violoncello, Klavier)
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Andres Uibo
Bach im Spiegel (Violoncello, Klavier)

Andres Uibo
Bach im Spiegel (Violoncello, Klavier)

  • Formation Violoncelle et Piano
  • Compositeur Andres Uibo
  • Niveau de difficulté
    (moyen)
  • Édition Partition
  • Maison d’Édition Eres Edition
  • N ° de commande ERES2876
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Description:

  • Parution: 09.02.2006
  • Durée: 00:07:02
  • Accompagnement: Piano
  • ISMN: 9790202428764
Das Stück 'Bach im Spiegel' für Violine und Klavier (Orgel) ist eine zugleich meditative und expressive Ehrerweisung an Johann Sebastian Bach, in dem wir aber auch ein an Arvo Pärt erinnerndes Gleichgewicht und die Dramatik der 'Fantasie über B-A-C-H' von Artur Kapp wiederfinden. Uibo zufolge ist Bach nicht mehr einfach nur Komponist, sondern eine 'höhere Geistigkeit', deren Botschaft sich erst auf einer anderen Ebene eröffnet. In Uibos Musik finden wir daher die Bachsche Musik nicht um des puren Zitierens willen, vielmehr ist Bach für den Komponisten ein höheres, geistiges Vorbild.Das Werk lässt sich in mehrere Abschnitte unterteilen, darunter sind auch ein 'Prolog' und ein 'Epilog'. Das Soloinstrument beginnt 'quasi improvisata' und auf einem langen d, welches gleich darauf zu einem schnellen und innerlich belebten, arpeggierten d-Moll Klangfeld wird. Danach werden aus dem langen Anfangston zwei, später drei, diese verkörpern den Vater, den Sohn und den heiligen Geist. Als Kontrast dazu symbolisieren dem Komponisten zufolge die schnellen Passagen die nervöse und ruhelose Tätigkeit der Menschen. Das rhapsodiehafte Werk, von dem es auch eine Fassung für Violoncello und Klavier gibt, ist frei fliessende Musik, deren Klangkraft und die expressive Solopartie teilweise sehr dramatische Gefühlserregungen hervorrufen. Die Kadenz bzw. freie Improvisation des Cellos zu Beginn des letzten Drittels des Stückes erinnert an Solopartiten und Fantasien im Stile der Bachzeit. Das Werk endet mit einem 'Epilog', bei dem die gleichen Elemente wie im 'Prolog' des Satzes Anwendung finden, zum Schluss klingt im tiefen Register nur noch das d, welches auch der Grundton der im gesamten Werk vorherrschenden Haupttonart in Moll ist.