Martin Schlumpf
Spiegelbilder - Mirror Images
for Viola, Violoncello and Piano (2013)
Martin Schlumpf
Spiegelbilder - Mirror Images
for Viola, Violoncello and Piano (2013)
- Formation Alto, Violoncelle et Piano
- Compositeur Martin Schlumpf
-
Niveau de difficulté
- Édition Conducteur et parties
- Maison d’Édition Edition Kunzelmann
- N ° de commande KU-GM1892
TVA incluse,
Hors frais de port
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Description:
Spiegelbilder' ist 2013 im Auftrag von Jürg Dähler mit finanzieller Unterstützung der Präsidialabteilung der Stadt Zürich für die Swiss Chamber Concerts mit Jürg Dähler, Daniel Haefliger und Gilles Vonsattel entstanden. Die Uraufführung fand am 14. Mai 2013 in der Kirche St. Peter in Zürich statt.
Der Titel 'Spiegelbilder' weist auf zwei verschiedene Themenbereiche hin, die diesem Stück eine spezifische Charakteristik verleihen. Einerseits gibt es Passagen, wo jeweils zwei Stimmen derart spiegelbildlich aufeinander bezogen sind, dass ihre Bewegungsrichtungen im Tonraum umgekehrt zueinander verlaufen. Andrerseits gibt es Stellen, wo Musik von Robert Schumann quasi durch einen Zeitspiegel in meine Komposition hinein scheint: Motive aus den drei letzten Sätzen der 'Märchenbilder' op. 113 für Klavier und Viola (ein Bestandteil des Uraufführungsprogramms) bilden Referenzpunkte für kürzere Abschnitte, wo meine Musiksprache durch einzelne Elemente aus Schumanns Musik quasi moduliert wird. Dieser Prozess ist nicht immer in gleicher Weise gehörsmässig erkennbar: einmal ist die Oberfläche des Spiegels klarer, dann wieder ist sie stark durch die Patina der Zeit belegt…
Martin Schlumpf
Der Titel 'Spiegelbilder' weist auf zwei verschiedene Themenbereiche hin, die diesem Stück eine spezifische Charakteristik verleihen. Einerseits gibt es Passagen, wo jeweils zwei Stimmen derart spiegelbildlich aufeinander bezogen sind, dass ihre Bewegungsrichtungen im Tonraum umgekehrt zueinander verlaufen. Andrerseits gibt es Stellen, wo Musik von Robert Schumann quasi durch einen Zeitspiegel in meine Komposition hinein scheint: Motive aus den drei letzten Sätzen der 'Märchenbilder' op. 113 für Klavier und Viola (ein Bestandteil des Uraufführungsprogramms) bilden Referenzpunkte für kürzere Abschnitte, wo meine Musiksprache durch einzelne Elemente aus Schumanns Musik quasi moduliert wird. Dieser Prozess ist nicht immer in gleicher Weise gehörsmässig erkennbar: einmal ist die Oberfläche des Spiegels klarer, dann wieder ist sie stark durch die Patina der Zeit belegt…
Martin Schlumpf