Georg Druschetzky
Quartet
for Basset-horn, Violin, Viola and Cello
Georg Druschetzky
Quartet
for Basset-horn, Violin, Viola and Cello
- Formation Cor Basset, Violon, Alto et Violoncelle
- Compositeur Georg Druschetzky
- Éditeur Fritz-Georg Höly
- Édition Partition
- Maison d’Édition Edition Kunzelmann
- N ° de commande KU-GM1401
TVA incluse,
Hors frais de port
Non disponible dans tous les pays. Apprendre encore plus
Description:
Georg Druschetzky wurde am 7. April 1745 in Jemniky, bei Prag, geboren. Gestorben am 21. Juni 1819 in Buda (Budapest). Sein Name hatte eine vielseitige Schreibweise, sodass dadurch viele Irrtümer entstanden sind. Die erste musikalische Unterrichtung erhielt er bei dem berühmten Oboenvirtuose A. Besozzi. In verschiedenen Militärkapellen erweiterte er seine musikalische Bildung, wobei die Kompositionslehre im Vordergrund stand. Er war ein überaus fleissiges Talent und brachte es innerhalb von 17 Jahren zum Militärkapellmeister. Im damaligen Linzer Musikleben war Druschetzky ein viel beachteter Künstler. Als Musikalienhändler und Verleger erscheint er nach 1783. In diesem Jahr wurde er auch Mitglied der Tonkünstler Societät in Wien. Nach seiner Übersiedlung 1786 nach Pressburg (Bratislava) stand er in Diensten des Grafen Anton Grassalkowitz von Gyarak, welcher eine eigene Hauskapelle unterhielt. Nach dessen Tod verlieren sich seine Spuren. Es ist anzunehmen, dass er in verschiedenen Fürstlichen Kapellen mitwirkte. In Budapest erscheint sein Name wieder 1796. Beim Erzherzog Joseph Anton Johann wurde Druschetzky zum Compositeur ernannt, wo er auch Musikdirektor war und die achtstimmige Bläserharmonie leitete. Seine Kompositionstätigkeit war überaus fruchtbar, wobei überwiegend das Komponieren für Blasinstrumente im Vordergrund stand. Sehr wenig seines Schaffens ist gedruckt worden. So ist auch vorliegendes Quartett ein Erstdruck. Es ist ein in Sonatenform aufgebautes Musikwerk wobei das Bassetthorn in seiner musikalischen Ausdrucksweise besondere Erwähnung verdient. Darüber hinaus ist auch ersichtlich, wie bedeutend das Bassetthorn in dieser Zeit war. Fritz-Georg Höly