Hanns Eisler
Kammersymphonie op. 69
Hanns Eisler Gesamtausgabe (HEGA) Serie IV/6
Hanns Eisler
Kammersymphonie op. 69
Hanns Eisler Gesamtausgabe (HEGA) Serie IV/6
- Formation Ensemble
- Compositeur Hanns Eisler
- Éditeur Tobias Faßhauer
- Édition Partition (Urtext)
- Maison d’Édition Breitkopf & Härtel KG
- N ° de commande EBSON506
TVA incluse,
Hors frais de port
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Description:
Ehemals Filmmusik
Die 'Kammersymphonie' war ursprünglich kein eigenständiges Konzertstück. Eisler komponierte 1940 in New York und Pennsylvania Musik zum Naturlehrfilm 'White Flood', die er bald einfach in 'Chambersymphonie' umbenannte und unverändert weiter verwendete. Die fünf Sätze entsprechen den Filmsequenzen: Vulkanismus, Wind, Wasser und Eis (Satz I), die Rückkehr des Lebens in vom Eis freigegebene Gebiete (Satz II), die Fahrt eines Schiffs durch eine Bucht in Alaska (Satz III), die 'Geburt' eines Gletschers im Gebirge und seine Wanderung talwärts (Satz IV), der 'Tod' des Gletschers bei Erreichen der Küste (Satz V). Über die Zielsetzung dieser Filmmusik hat Eisler mehrfach berichtet, so 1942 an die Rockefeller Foundation, als er von der 'Ferne der eigenständigen musikalischen Formen vom Bild' spricht, die erst 'durch die Nähe und Präzision ihrer Details filmgerecht gemacht' werde. In der Gesamtausgabe liegt die 'Kammersymphonie', die der Eisler-Forscher Eberhardt Klemm als 'Eislers bedeutendstes Instrumentalwerk' bezeichnet hat, in der definitiven Fassung von 1961 erstmals in textkritischer Form vor.
Die 'Kammersymphonie' war ursprünglich kein eigenständiges Konzertstück. Eisler komponierte 1940 in New York und Pennsylvania Musik zum Naturlehrfilm 'White Flood', die er bald einfach in 'Chambersymphonie' umbenannte und unverändert weiter verwendete. Die fünf Sätze entsprechen den Filmsequenzen: Vulkanismus, Wind, Wasser und Eis (Satz I), die Rückkehr des Lebens in vom Eis freigegebene Gebiete (Satz II), die Fahrt eines Schiffs durch eine Bucht in Alaska (Satz III), die 'Geburt' eines Gletschers im Gebirge und seine Wanderung talwärts (Satz IV), der 'Tod' des Gletschers bei Erreichen der Küste (Satz V). Über die Zielsetzung dieser Filmmusik hat Eisler mehrfach berichtet, so 1942 an die Rockefeller Foundation, als er von der 'Ferne der eigenständigen musikalischen Formen vom Bild' spricht, die erst 'durch die Nähe und Präzision ihrer Details filmgerecht gemacht' werde. In der Gesamtausgabe liegt die 'Kammersymphonie', die der Eisler-Forscher Eberhardt Klemm als 'Eislers bedeutendstes Instrumentalwerk' bezeichnet hat, in der definitiven Fassung von 1961 erstmals in textkritischer Form vor.