Johannes Amon
2 Sextette
für 2 obligate Hörner, Violine, Viola, Violoncello und Posaune (oder Basso)
Johannes Amon
2 Sextette
für 2 obligate Hörner, Violine, Viola, Violoncello und Posaune (oder Basso)
- Compositeur Johannes Amon
- Éditeur Robert Ostermeyer
- Édition Conducteur et parties
- Maison d’Édition Robert Ostermeyer Musikedition
- N ° de commande ROM050
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Description:
Johannes Amon wurde 1763 in Bamberg geboren. In seiner Jugend erhielt er Gesangsunterricht bei Fracasini und Violinunterricht bei Bäuerle, beides in Bamberg. Später erlernte er auch das Hornspiel bei einem der führenden Hornvirtuosen seiner Zeit, Jan Vaclav Stich, auch bekannt als Giovanni Punto. Ab 1780 begleitete er Punto wahrscheinlich als Pianist auf dessen Reisen durch Europa. Im Jahr 1789 übernahm Amon eine Stelle als Musikdirektor in Heilbronn, wo er auch als Verleger tätig wurde. 1817 wurde er zum Kapellmeister am Hof von Wallerstein ernannt. Johannes Andreas Amon verstarb 1825 in Wallerstein.
Die beiden Sextette, entstanden etwa um 1810, sind den "frères Zwirzina" gewidmet. Dabei handelt es sich um die Söhne des Wallersteiner Hornisten Franz Anton Zwirzinas (1751 - 1825). Franz Xaver Zwierzina (1786 - 1838) und Joseph Anton Alois Zwierzina (* 1788 - ?) erlernten wie ihr Vater das Horn und waren ebenfalls am Wallersteiner Hof als Hornisten tätig.
Besonders bemerkenswert ist der Einsatz der Posaune in diesen Sextetten, da es keine spezifische Aufzeichnung über Posaunisten in Wallerstein gibt. Zudem war die Posaune zu dieser Zeit ein selten besetztes Instrument in der Kammermusik. Als Alternative kann die Posaune durch einen Kontrabass ersetzt werden.
Diese Erstausgabe präsentiert beide Sextette erstmals im Druck.
Die beiden Sextette, entstanden etwa um 1810, sind den "frères Zwirzina" gewidmet. Dabei handelt es sich um die Söhne des Wallersteiner Hornisten Franz Anton Zwirzinas (1751 - 1825). Franz Xaver Zwierzina (1786 - 1838) und Joseph Anton Alois Zwierzina (* 1788 - ?) erlernten wie ihr Vater das Horn und waren ebenfalls am Wallersteiner Hof als Hornisten tätig.
Besonders bemerkenswert ist der Einsatz der Posaune in diesen Sextetten, da es keine spezifische Aufzeichnung über Posaunisten in Wallerstein gibt. Zudem war die Posaune zu dieser Zeit ein selten besetztes Instrument in der Kammermusik. Als Alternative kann die Posaune durch einen Kontrabass ersetzt werden.
Diese Erstausgabe präsentiert beide Sextette erstmals im Druck.