Anton Schweitzer
Alceste
Ein Singspiel in 5 Akten
Anton Schweitzer
Alceste
Ein Singspiel in 5 Akten
- Formation Voix et Orchestre
- Compositeur Anton Schweitzer
- Éditeur Irmlind Capelle Bodo Plachta
- Parolier Christoph Martin Wieland
- Édition Livret
- Maison d’Édition Allitera Verlag
- N ° de commande ALLITERA1317
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Description:
Die Uraufführung von Christoph Martin Wielands Singspiel »Alceste« mit der Musik Anton Schweitzers am 28. Mai 1773 im Schlosstheater von Weimar war ein bedeutendes Ereignis in der Operngeschichte und ein großer Publikumserfolg. Bis heute wird der Beginn der ernsten deutschsprachigen Oper auf diesen Tag datiert. Darin spiegelt sich auch der Erfolg von Wielands publizistischer Strategie, durch begleitende Essays das Werk ausdrücklich als deutsche Oper zu propagieren. Die Weimarer Uraufführung der »Alceste« war gewissermaßen die Initialzündung für den kulturellen Aufbruch eines kleinen Hofes, der bald einer ganzen Epoche der »Weimarer Klassik« seinen Namen geben sollte.
Die Edition von Wielands Libretto für das Singspiel »Alceste« will den Text vor seinem kultur-, musik- und literaturgeschichtlichen Hintergrund dokumentieren und seine große Wirkung erläutern. Sie nimmt ihren Ausgang bei dem Textbüchlein, das für das Publikum der Uraufführung gedruckt worden ist, und schenkt außerdem den von Wieland (mit-)betreuten Drucken Aufmerksamkeit, denn Wieland verstand sein Libretto nicht nur als Gebrauchstext für eine Oper und deren Aufführung, sondern auch als eigenständiges Lesedrama, das ohne Musik zu rezipieren sei.
Die Edition von Wielands Libretto für das Singspiel »Alceste« will den Text vor seinem kultur-, musik- und literaturgeschichtlichen Hintergrund dokumentieren und seine große Wirkung erläutern. Sie nimmt ihren Ausgang bei dem Textbüchlein, das für das Publikum der Uraufführung gedruckt worden ist, und schenkt außerdem den von Wieland (mit-)betreuten Drucken Aufmerksamkeit, denn Wieland verstand sein Libretto nicht nur als Gebrauchstext für eine Oper und deren Aufführung, sondern auch als eigenständiges Lesedrama, das ohne Musik zu rezipieren sei.